Veredelung
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Veredelung

Digitaldruck

Das Digitaldruckverfahren ermöglicht es, Bilder in fotorealistischer Qualität wiederzugeben. Im Vergleich zu herkömmlichen Druckverfahren, wie Sieb- und Tampondruck, werden hierbei Farben nicht in Pantone- oder HKS-Farbwerten gedruckt, sondern das gesamte Motiv in CMYK. Für das Digitaldruckverfahren werden keine Druckformen (Sieb oder Klischee) benötigt. Das Motiv wird direkt von einem Computer an die Maschine übermittelt. Es entstehen somit lediglich Einrichtekosten. Das Digitaldruckverfahren kann auf verschiedenen Materialien eingesetzt werden, vorzugsweise jedoch auf weissen Artikel aus Kunststoff.

Einsatzbereiche: Werbeartikel
Erzeugnisse: Kugelschreiber, Postkarten, USB-Cards, Kalender, etc.

Schmuckfarben

Durch den Einsatz von Schmuckfarben ist es möglich, Farben zu drucken, die ausserhalb des beim 4-farbigen Druck möglichen Farbbereichs liegen.

Rubbelfarben
Beim Rubbeldruck wird eine Stelle so überdruckt, dass die Informationen der unteren bereits vorgedruckten Fläche nach dem Wegkratzen bzw. Rubbeln sichtbar wird.
Beflockung
Erhöht die Aufmerksamkeit und gibt Drucksachen eine samtig-flauschige Haptik. Flächig oder partiell einsetzbar.
Nach(t)-Leuchtfarben
Effektfarbe für den Einsatz auf unterschiedlichen Printprodukten, insbesondere Aufkleber, Combi-Cards oder Magnetbuttons.
Wärmeintensive Farben
Sie wird nur bei bestimmten Temperaturen sichtbar, z. B. durch Körperwärme beim Berühren des Produktes.

Einsatzbereiche: Mailings, Print
Erzeugnisse: Postkarten, Einladungskarten, Gewinnspiellose, Magnetbuttons,

Drucklacke

Die Papierveredelung durch Lackierung erfolgt meist durch den Auftrag von glänzenden oder matten Lacken. Diese können entweder zum einen flächendeckend, zum anderen partiell – sprich, nur auf bestimmten Stellen einer Fläche – aufgetragen werden. Mit dem Aufbringen von Lacken lassen sich gestalterische Akzente setzen und Risiken des Scheuerns und Farbablegens eindämmen.
Es gibt zudem eine Vielzahl von sogenannten Sonderlacken. Wie zum Beispiel:
– UV-Lack
– Doming
– Duftlack
– Glitterlack
– Relieflack
– Rau-Matt-Lack
– Braille-Lack

Einsatzbereiche: Werbemittel, Mailings
Erzeugnisse: Aufkleber, Schlüsselanhänger, Postkarten, Einladungskarten etc.

Druckfarben

CMYK (Skala)
Cyan, Magenta, Yellow und Black – das sind die 4 Farben aus welchen alle restlichen Töne entstehen.
Pantone C und Pantone U
Können auch im CMYK aufgebaut werden, meistens weicht dann aber die Farbe leicht von der Pantone-Def. ab. Bei 4-c Drucken sollte deshalb wenn möglich 4-c CMYK und allenfalls mit 1-2 Pantonefarben gearbeitet werden. Damit kann die Farbechtheit + das CD garantiert werden.
C Farben = glatte/glänzende Oberflächen
U Farben = raue/matte Oberflächen
RAL-Farben
Findet vorallem in der Industrie Verwendung.
HKS-Farben
Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 Volltonfarben, total 3250 Farbtöne für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation best.

Einsatzbereiche: Werbemittel
Erzeugnisse: Diverse Werbemittel aus dem Printbereich

Transferdruck

Unter Transferdruck versteht man das Aufbringen eines beschichteten Bildes auf Textilien. Der Hauptunterschied zum Direktdruckverfahren liegt darin, dass Folien oder Transferpapiere bedruckt werden und das Aufbringen auf das Druckgut später erfolgt.
Ab der Vorlage werden wie im Siebdruck ein Film und davon eine Schablone erstellt, danach wird das Motiv auf die Folie gedruckt. Der Transferdruck wird mit der bedruckten Seite auf die Ware gelegt und mittels einer Transferpresse auf das Druckgut gebügelt. Ausschlaggebend für ein gutes Ergebnis sind Faktoren wie Druck, Dauer und Temperatur. Der Vorteil gegenüber dem Direktdruck liegt hauptsächlich in der Möglichkeit, in Offsetqualität zu drucken.

Einsatzbereiche: Werbeartikel
Erzeugnisse: Stoffe aus Polyester, Polyamid, Polyacrylnitril und Celluloseacetat.

Tampondruck

Beim Tampondruckverfahren wird das Druckbild mittels einem Positiv-Film auf ein Klischee (Druckform) belichtet. Durch die Belichtung entsteht das erwünschte Motiv als Vertiefung auf dem Klischee. In der hieraus entstehenden Vertiefung sammelt sich die Farbe. Die Druckfarbe wird durch ein Stempelkissen aus Silikon auf die Werbeartikel aufgebracht.

Beim Tampondruck ist es dank dem weichen und elastischen Silikonstempel möglich, sehr unebene Oberflächen zu bedrucken. Dieses Verfahren wird heute deshalb bei fast allen Arten von Artikeln eingesetzt.
Einsatzbereiche: Werbeartikel
Erzeugnisse: Kugelschreiber, Feuerzeuge, Taschenrechner, Anti-Stress-Bälle, Brieföffner, Kleinlederwaren, Frisbees, Eiskratzer, Golfbälle, etc.

Stick

In vielen Gebieten hat die Stickerei den Siebdruck ersetzt, Baseballcaps oder Sporttaschen werden heute vorwiegend bestickt statt bedruckt. Für eine Stickerei wird von der Vorlage eine vergrösserte Zeichnung angefertigt, die sogenannte Schablone. Im Unterschied zu den Druckverfahren werden die Stickkosten nicht nach Anzahl Farben, sondern nach der Dichte, d. h. der Anzahl Stiche, berechnet. Ein Werbeartikelhändler muss das Logo vor der Offertstellung deshalb zwingend sehen, um eine detaillierte Preisangabe machen zu können. Beim Sticken kann eine Pantone-Farbe nicht 1:1 wiedergegeben werden, da nur mit rund 250 verschiedenen Farben gearbeitet wird. Es wird der jeweils nächstliegende Farbton gewählt.

Einsatzbereiche: Textile Werbemittel
Erzeugnisse: Poloshirts, Sweatshirts, Jacken, Gilets, Sporttaschen, Rucksäcke, Baseballcaps, Sportbekleidung, Klubabzeichen und Aufnäher, Wimpel

Siebdruck

Der Siebdruck weist dank hohem Farbauftrag von allen hier beschriebenen Druckarten die beste Qualität auf, sichtbar an den satten Farben. Aufgrund des recht hohen Aufwands für die Einrichtung und Bereitstellung wird das Siebdruckverfahren meist bei grösseren Stückzahlen eingesetzt. Im Vergleich zu einem Klischee kann ein Sieb anschliessend wieder komplett gereinigt und mit der Kopierschicht überzogen werden. Der Farbauftrag ist 10-20x stärker als in den anderen Verfahren

Einsatzbereiche: Werbeartikel
Erzeugnisse: Textilien (T-Shirts, Sweatshirts, Jacken), Schirme, Baumwolltaschen, Sporttaschen, Rucksäcke

Lasergravur

Das Lasergravurverfahren hat dank neuer Technik in den letzten Jahren starke Verbreitung gefunden. Die Lasergravur wird, mit Ausnahmen, vor allem bei Metallartikeln angewendet, ausserdem ist sie auch auf Holz und Kunststoff möglich (z. B. zur fortlaufenden Nummerierung oder Personalisierung). Die Kennzeichnung per Lasergravur erfolgt völlig kraftfrei und ohne Zusatzstoffe zwischen dem Laserstrahl und der Werkstückoberfläche. Farblich fällt die Gravur immer in der Grundfarbe des Artikels aus, eine wählbare Gravurfarbe gibt es nicht. Eingefärbt werden kann die Gravur einzig durch die Behandlung mit einer chemischen Flüssigkeit, sodass sie eine schwarze Oberfläche erhält.

Einsatzbereiche: Werbemittel aus Metall
Erzeugnisse: Schlüsselanhänger, USB-Stick, etc.

Prägung

Die Prägung ist eine Veredelungstechnik die bei Werbeartikeln mit einer Lederoberfläche oder Bleche durchgeführt werden kann. Im Vergleich zu einem Aufdruck ist diese farblos. Es wird ein Stempel angefertigt und erhitzt. Anschließend wird dieser auf die Oberfläche gedrückt. Aufgrund der begrenzten Oberfläche zur Werbeanbringung können nicht alle Logos geprägt werden. Schriften müssen an eine bestimmte Mindestgröße angepasst werden. Es gibt 2 Arten der Prägung, die Blindprägung und die Silber-/Goldprägung.

Einsatzbereiche: Werbeartikel
Erzeugnisse: Geldbeutel, USB-Sticks, Blechdosen

Flexodruck

Im Flexodruck können die verschiedensten Materialien bedruckt werden. Die Spanne der Bedruckstoffe reicht von Kunststoffen über Metalle bis zu Papieren. Die Druckfarbe wird direkt auf den Bedruckstoff übertragen. Der Flexodruck bietet den umfassendsten Farbumfang, weil mehrere Sonderfarben und die Prozessfarben (CMYK) gleichzeitig gedruckt werden können. Lohnt sich nur bei hohen Auflagen.

Einsatzbereiche: Verkaufsförderung, Beschriftungen
Erzeugnisse: Verpackungen, Displays, etc.